Das liebe Geld… Nicht nur im Coaching, sondern generell würde jeder unterschreiben: ich verdiene nicht, was ich wert bin. Aber woran bemisst sich eigentlich der Wert der Arbeit? Ökon0men haben die Antwort: am jeweiligen Beitrag zur Wertschöpfung. Leider ist dieser Beitrag in vielen Fällen nicht direkt messbar. Am Beispiel von Porters Wertkette wird dies deutlich. Porter unterscheidet zwischen primären und sekundären Prozessen. Die primären Prozesse tragen direkt zur Wertschöpfung bei, die sekundären Prozesse unterstützen die primären Prozesse. Sie tragen also nur indirekt zur Wertschöpfung bei. Bei Gehaltsverhandlungen zeigt sich dies ganz schnell: während erfahrungsgemäß die Gehälter im Sales recht hoch sind (hier sind gut messbare Zahlen vorzuweisen), sind die Gehälter im HR oder sonstigen Verwaltungsbereich auf einer sehr breiten Spanne angesiedelt. Bei Coachinggesprächen zu Gehaltsverhandlungen geht es daher oft um die Frage, wie Wertschöpfung noch gemessen werden kann. Dabei geht die Verhandlungstaktik zwangsläufig auch auf qualitative Faktoren ein. Entscheidend ist, wie gut diese Faktoren verargumentiert (oder wegargumentiert) werden können.

Wer Interesse am Ursprung und an der Philosophie des Geldes hat, dem sei hier ein WDR5-Podcast ans Herz gelegt:  WDR 5 Das philosophische Radio: Sakral? – die Kraft des Geldes (Sendung vom 15.05.2015) (15.05.2015) 

Eventuell etwas betulich, aber inspirierend.