Viele meiner Coaching-Kunden bekommen 120 und mehr E-Mails am Tag. Diese stauen sich in der Regel während der vielen Meetings des Tages auf, so dass abends noch viel Zeit für die Bearbeitung aufgewendet werden muss. Das kann stressen.

Schritt 1: den Meeting-Kalender entrümpeln. Im Coaching kann analysiert werden, welche Meetings entweder komplett überflüssig sind, und welche zumindest deutlich entschlackt werden können. Viele Coaching-Kunden machen gute Erfahrungen damit, Meetings auf maximal 20 Minuten Dauer zu begrenzen. Das zwingt alle Beteiligten dazu sich kurz zu fassen und zu Entscheidungen zu kommen. Meetings, die nur informieren sollen und keine Entscheidungen herbeiführen, sind der Erfahrung nach überflüssig.

Schritt 2: mehr persönlich sprechen. Menschen haben die einzigartige Gabe, miteinander sprechen zu können und dabei sehr komplexe Sachverhalte zu lösen. Eine schriftliche Kommunkation kann im Vergleich dazu immer nur eine schlechte Alternative sein.

Schritt 3: nicht mehr Sklave der E-Mails zu sein, sondern der Meister. Antworten Sie nicht mehr auf jede E-Mail, wenn Sie eine bessere Alternative dazu haben (z.B. persönlich zu sprechen). Ihre Kollegen und Mitarbeiter werden dies mittelfristig registrieren und Ihnen weniger Mails schicken. Und anstatt ständig den Maileingang im Auge zu haben, blocken Sie lieber dreimal am Tag jeweils eine halbe Stunde im Kalender, in denen Sie jeweils nur die Mails abarbeiten.